Ein Wein voller Energie. Ungefiltert. Ungebremst. Wach machend. Anders als Rotwein fördert er nicht nur das Verlangen, sondern auch das Tun (was Rotwein bekanntlich eher dämpft).
Neun Monate auf der Maische in der Amphore gereift, vermittelt der Weißwein, nicht nur durch seine rote Farbe, die er dem Sauvignier Gris im Satz der PIWI-Rebsorten verdankt, sondern auch in Textur und Geschmackserlebnis einen Rotwein-Eindruck. Durch den langen Maischekontakt hat er fast keine Primärfrucht mehr und schmeckt nach getrockneten Kräutern, Waldboden und Umami.
Beim Essen braucht er Partner, die in der Lage sind mit seiner Power mitzuhalten – geschmortes und fettiges Fleisch wie Lammhaxe oder knusprige Ente (Weihnachtsgans). Aber auch fermentierte Gerichte wie Kimchi oder Miso. Ebenso wie extrem-Käse wie Roquefort oder reifer Epoisses.
Er will dir sagen, nichts ist zu schwer, wenn du es wirklich willst.
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